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Pichlingerhof
Packerstraße 185
A-8561 Söding
Tel: 03137/2322

Das Wildbacher-Zimmer

 

Der Wildbacher - Die Weststeirische "Rabiatperle"
   
Wenn der Steirische Autor Reinhard P. Gruber im Zusammenhang mit dem Schilcher von aggressiven Anwandlungen des Konsumenten spricht, so verteidigt er damit den Weststeirischen Kultwein in seinem Buch "Das Schilcher-ABC" gegenüber andersdenkenden Ostösterreichern. Sie würden nämlich zu Unrecht dem Ruf der Blauen Wildbacher-Rebe schaden und ihn nur aus Neid und Unkenntnis als "sauren, billigen Hauswein" bezeichnen, der "eine Gefährdung der trinkenden Menschheit" darstelle, "weil er Methylalkohol enthalte und daher auf die Dauer blind mache, oder wenn nicht blind, dann chronisch raufsüchtig, und daher müsse der Schilcher Rabiatperle genannt werden und nichts anderes..."
Mag man sich nun über derartige negative Auswirkungen des Schilchergenusses auch seine eigene Meinung bilden, indem man ihn einfach trinkt und seine Erfahrungen macht, so lässt sich jedoch nicht abstreiten, dass der Schilcher ein nur in der Weststeiermark aus der Blauen Wildbacher-Rebe gewonnener Traditionswein ist. Da er nur bis zu einer Höhe von maximal 600m (über dem Meeresspiegel) wächst, bietet das flache Weinbaugebiet der Weststeiermark mit seinem "sehr harten, schweren Boden, dem schiefrigen Opak-Boden" (R. P. Gruber) vermutlich seit der Keltenzeit (um 400 v. Chr.) optimale Bedingungen für diese Rebsorte. Die Schilcherrebe verdankt ihren Namen der Herrschaft "Wildbach", da dort der typisch zwiebelschalen- bis rubinfarbige Roséwein schon immer reinsortig gepresst wurde. Ist der Wildbacher auch schon im 16. Jahrhundert schriftlich belegt, so hat er erst in den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen kontinuierlichen Aufschwung erlebt, der sogar seit 1988 zur Zertifizierung mit der Schutzmarke des "Weissen Pferdes" (siehe Zimmer "Lipizzaner") führte, die für Herkunft und Qualität garantiert.

Da sich das Zimmer "Wildbacher" in einem traditionsreichen Gasthaus am Ausläufer der sogenannten Schilcher Weinstraße - sie erstreckt sich von Wies/Eibiswald über Stainz bis hin zu dem nur 4 km von hier entfernten malerischen Ort Ligist - befindet, versteht es sich von selbst, dass hier dem Weststeirischen Kultwein Tribut gezollt wird. Und dies auch auf kulinarischem Gebiet, denn der Schilcher wird neuerdings nicht nur für Sekte und diverse Edelbrände verarbeitet, sondern fand auch in den Küchen dieser Region köstliche Verwendung: von der Schilcherrahmsuppe über das Schilcherrahmschnitzel bis hin zu Deserts wie der Schilchercremetorte können Sie im Hause "Pichlingerhof" alles durchkosten.
Und wenn Sie schon dabei sind, gönnen Sie sich zur Steirischen Hausmannskost eine gesunde Schüssel Salat mit dem zweiten "Weststeirischen Saft", wie es R. P. Gruber typisiert, dem Kernöl (aus gepressten Kürbiskernen).
Sie sehen also - nicht nur stilechtes Wohnambiente stimmt Sie auf einen der größten Gaumenfreuden dieser Weststeirischen Region ein, sondern auch die passenden kulinarischen Köstlichkeiten. Und falls Ihnen das erste Gläschen Schilcher noch nicht munden sollte - seien Sie gewarnt: Sie kommen auf den Geschmack und werden dafür sorgen, das der jung zu trinkende Weststeirische "Saft" nicht älter wird als er werden sollte...

 
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